Freitag, 25. April 2014

Rezension: Lockwood & Co. - Die seufzende Wendeltreppe


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Autor: Jonathan Stroud
Titel: Lockwood & Co. - Die seufzende Wendeltreppe
Reihe: Lockwood & Co., 1. Teil
Verlag: cbj
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Jugendbuch
ISBN: 9783570156179





Klappentext

Die Kerzen flackerten irrwitzig und unsere Schatten jagten über die Wände, als wir die Treppenwindungen hinunterstürmten. Rund um uns erhob sich ein ungeheuerliches Kreischen, drang aus den Stufen und Steinen selbst - schmerzhaft wie Peitschenhiebe. Doch das unerträglichste war die pure Todesangst, in der die Schreie ausgestoßen wurden. Abwärts, immer rundherum, rundherum... Und plötzlich waren die Schatten, die neben uns herglitten, nicht mehr unsere eigenen. Sie trugen spitze Kapuzen und aus ihren weiten Ärmeln reckten sich dürre Arme. Abwärts, abwärts... Die Schemen jagten uns, zu Klauen gekrümmte Schattenfinger griffen nach Lockwood und mir, die Schreie bohrten sich wie rotglühende Eisen in unsere Schädel und ich hatte nur noch einen Wunsch - dass der grauenvolle Lärm endlich verstummen möge.

Meine Meinung

Ich hatte schon lange mal wieder Lust auf eine richtige Geistergeschichte und da kam „Lockwood & Co:“ gerade recht.

Lucy – arbeitssuchend – stößt zu Lockwood und George, Geisterjäger mit ihrer eigenen Agentur. Da sich die drei von einer Schwierigkeit in die nächste gebracht haben sind sie auf jeden Auftrag angewiesen um ihre Agentur zu retten.
Auf die „seufzende Wendeltreppe“, die der Titel verspricht, muss man allerdings etwas warten – die hat es aber in sich! Doch vorher sind noch ein paar andere Rätsel zu lösen. Besonders in der zweiten Hälfte des Buches geht es so richtig zur Sache (was nicht heißen soll, dass es davor langweilig war ;) ).

Die Geschichte ist wirklich gut durchdacht und spielt natürlich im für Geistergeschichten typischen England. Die Atmosphäre ist düster und stimmig. Überall treiben Geister ihr Unwesen, doch sind sie nur für Kinder wahrnehmbar, weil diese sensibler sind als die Erwachsenen.
Der Autor hat sich einiges einfallen lassen, so gibt es zum Beispiel Eisenketten und Salzbomben als wirkungsvolle Waffen gegen Geister und es werden die verschiedenen Geistertypen beschrieben.

Ich muss zugeben, dass dies mein erstes Buch von Jonathan Stroud war, was sich jetzt allerdings ändern wird. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist flüssig, humorvoll und packend. Die Charaktere sind sympathisch mit all ihren Eigenheiten und beim Lesen kam definitiv keine Langeweile bei mir auf.

Ich kann es nur jedem empfehlen, der auch mal wieder ein etwas anderes Jugendbuch als „Panem“ und Co. lesen möchte – und natürlich auch jedem anderen!

1 Kommentar:

  1. Hey Hey ;) Zur Zeit läuft bei mir eine Blogvorstellung und ich wollte dich fragen,ob du Lust hättest daran teilzunehmen? Ich würde mich sehr freuen!

    Ps. Sie läuft nur noch bis heute 12 Uhr :)

    In liebe ♥

    mytimeisnowdaria.blogspot.de

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