Montag, 12. Mai 2014

Rezension: Verliebt in Hollyhill

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Autor: Alexandra Pilz
Titel: Verliebt in Hollyhill
Reihe: 2. Teil
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Jugendbuch
ISBN: 9783453269170 




Klappentext

Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem englischen Dorf, das durch die Zeit reist. Und sie ist verliebt. In Matt. Doch hat diese Liebe eine Zukunft? Während Emily noch versucht, sich über ihre Gefühle klar zu werden, wird sie erneut in die Vergangenheit katapultiert. Mit dramatischen Folgen...

Meine Meinung

Im ersten Teil „Zurück nach Hollyhill“ folgt Emily den Spuren ihrer verstorbenen Mutter in das Dorf Hollyhill im englischen Dartmoor. Dort lernt sie Matt kennen und verliebt sich in ihn. Es stellt sich heraus, dass das Dorf mitsamt seinen Bewohnern durch die Zeit reist, wann immer es einen mysteriösen Fall zu lösen gilt.
Im zweiten Teil herrscht ein angespanntes Verhältnis zwischen Emily und Matt und eigentlich hat sie vor Hollyhill in den nächsten Tagen zu verlassen, doch bevor es dazu kommen kann, hat das Dorf etwas anderes mit ihr vor und springt mal wieder durch die Zeit, mitten in das Jahr 1811! Denn eine Kutsche mit einer bewusstlosen jungen Frau taucht urplötzlich in dem Dorf auf und auf der Suche danach, was es mit ihr auf sich hat, werden die Dorfbewohner zu einem mysteriösen alten Herrenhaus geführt.

„Fasziniert starrte Emily auf Matts Geländewagen, der vor ihren Augen zerfiel wie eines dieser Puzzle-Spielzeuge aus einem Überraschungs-Ei, um sich dann auf die gleiche Art wieder zusammenzusetzen, diesmal allerdings in Form einer Kutsche.“

Man findet schnell zurück in die Geschichte und die Autorin erweckt die Worte meisterhaft zum Leben, sodass ich mir den großen Kellerraum unter Joes Laden, der einer Kathedrale nachempfunden und mit allen möglichen Requisiten und Kleidungsstücken vieler Epochen gefüllt ist, ebenso bildhaft vorstellen konnte wie die wunderschönen Landschaften.
Vielleicht ist es etwas klischeehaft, die Geschichte zu Zeiten Jane Austens und Mr. Darcy anzusiedeln, aber mir hat es trotzdem sehr gut gefallen.
Im zweiten Teil wird außerdem etwas näher auf die besonderen Fähigkeiten der Dorfbewohner eingegangen, die sie so unverzichtbar für das Dorf und die Gemeinschaft machen. Und auch Matt hat eine dunkle Seite, von der Emily sich entscheiden muss, ob sie damit leben kann oder nicht.
Das Ende ist überraschend und lässt mich sehnsüchtig wartend zurück. „Verliebt in Hollyhill“ ist eine wirklich gelungene Fortsetzung!

Abschließend vielleicht noch kurz etwas zur Gestaltung: das Cover ist, ebenso wie der erste Teil, wunderschön gestaltet, mit tollen Farben und unterstützt die Geschichte sehr schön!

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