Sonntag, 31. August 2014

Kurzrezension: Zehn

Autor: Franka Potente
Titel: Zehn
Verlag: Piper
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Roman/ Kurzgeschichten
ISBN: 9783492273671



Klappentext

Das gebrochene Herz der einsamen Nishki, das Glück der schwangeren Mariko und die Kraft, die einem Reiskorn innewohnt: Franka Potente gewährt in ihren ersten literarischen Stories sensible Einblicke in das alltägliche Japan.


Meine Meinung

In den zehn Kurzgeschichten entführt Franka Potente den Leser in den japanischen Alltag. Sie schafft es meisterhaft so viele Emotionen darin zu vermitteln, dass ich einfach nur sprachlos und tief berührt war. Und obwohl die Sätze kurz sind und der Schreibstil einfach gehalten ist, konnte ich alles genau vor mir sehen. Natürlich mag sie auch einige Klischees verarbeitet haben, aber meiner Meinung nach schafft sie ein eindringliches Bild dieser fremden Kultur.

Es geht um Sehnsüchte, Menschlichkeit und Traditionen. Es geht aber auch um Einsamkeit, Ängste und Abhängigkeit. Und es geht um geplatzte Träume, die Schattenseiten Japans und die Menschen hinter den Masken.

Ich bin eigentlich kein Kurzgeschichten-Leser, aber diese kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen!
Ein leises, eindringliches Buch für einen verregneten Nachmittag.

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