Mittwoch, 21. Januar 2015

Rezension: Ein Tag mit dir

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Autor: Mitch Albom
Titel: Ein Tag mit dir
Verlag: Goldmann
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2008
ISBN: 9783442468430



Klappentext

Chick Benetto hat alles verloren, woran sein Herz hing. In einem Moment tiefster Verzweiflung stürzt er sich von einem alten Wasserturm in die Tiefe. Doch wie durch ein Wunder überlebt er – und traut seinen Augen nicht, als er seiner verstorbenen Mutter Posey gegenübersteht. Einen Tag gewährt das Schicksal den beiden, einen Tag, um all das nachzuholen, was sie ein Leben lang versäumt haben. Und Chick begreift nicht nur, was seine Mutter aus Liebe zu ihm alles auf sich genommen hat, es gelingt ihm auch, Frieden zu schließen mit sich und seiner Vergangenheit.


Meine Meinung 

Charles Benettos Leben ist gehörig aus dem Ruder gelaufen und als er keinen anderen Ausweg mehr weiß beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Er baut einen schweren Autounfall, flüchtet sich zu seinem alten Elternhaus und trifft dort auf seine verstorbene Mutter, mit der er einen weiteren Tag verbringen darf. Dabei lässt er sein Leben Revue passieren und wir erleben immer wieder Rückblicke, in denen es darum geht, wieviel seine Mutter für ihn getan hat und womit sie zu kämpfen hatte und wie oft er ungerecht und grausam zu ihr war.

Dieses Buch ist so warmherzig und berührend geschrieben, dass ich es wirklich an einem Stück durchlesen musste. Es hat mich sehr bewegt und nachdenklich zurück gelassen. Denn so wie Chick Benetto leider viel zu wenig Zeit seines Lebens mit den wirklich wesentlichen Dingen verbracht hat geht es ja vielen von uns. Man sollte seine Zeit viel bewusster verbringen und sich im Klaren darüber sein, dass es jedes Mal, wenn man im Streit mit jemanden auseinander geht, das letzte Mal gewesen sein könnte...

So begreift auch Chick erst beim Wiedersehen mit seiner verstorbenen Mutter was sie in ihrem Leben eigentlich alles geleistet und für ihn getan und sogar aufgegeben hat. Das wird allein schon durch die Kapitelüberschriften sehr deutlich: "Als sich meine Mutter für mich einsetzte" und "Als ich meine Mutter im Stich ließ". Viele kleine und große Dinge, die ihm als Kind und teilweise auch als Erwachsener, gar nicht bewusst waren. Nun hat er die einmalige Chance sich bei ihr zu entschuldigen und findet zu der Erkenntnis, dass er selbst bei seiner eigenen Familie auch einiges wieder gut zu machen hat.

Eine wirklich wunderschöne einfühlsame Geschichte fürs Herz! Selbst Tage nachdem ich es gelesen habe, denke ich noch darüber nach...

Kommentare:

  1. Hey, schon der Klappentext hat mich zu Tränen gerührt. Schöne Rezension! Das Buch werde ich mir holen. :) Viele Grüße, Emmi

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    1. Hallo Emmi,
      ich fand das Buch auch wirklich sehr schön und bewegend! =) Viel Spaß damit!

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