Montag, 2. März 2015

Rezension: Wer weiß, was morgen mit uns ist

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Autor: Ann Brashares
Titel: Wer weiß, was morgen mit uns ist
Verlag: cbj 
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 9783570159477



Klappentext

Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York, seit sie zwölf ist. Doch was vorher war und wo sie herkommt, darf sie niemandem erzählen. Eine Pandemie hat Millionen Opfer gefordert, und zusammen mit wenigen anderen ist es Prenna gelungen, in unsere Gegenwart zu entkommen. Jetzt tun sie alles, um ihre Herkunft geheim zu halten. Deshalb gelten strenge Regeln für Prenna: möglichst kein Kontakt zu den Mitschülern, nicht mehr Worte als nötig. Sich mit einem Jungen aus der Schule zu verabreden, ist selbstverständlich ausgeschlossen. Prenna hält sich daran. Bis zu dem Tag, an dem ihr Ethan Jarves begegnet und sie sich Hals über Kopf verliebt …


Meine Meinung

In der Zukunft hat eine mysteriöse Pandemie den Großteil der Menschheit dahin gerafft. Die wenigen Überlebenden sind in der Zeit zurück gereist und leben unerkannt unter der Bevölkerung. Sie bleiben unter sich, passen sich an und versuchen, nicht aufzufallen. Unter ihnen ist auch die 17-jährige Prenna, die anfängt, die Dinge zu hinterfragen und sich in ihren Mitschüler Ethan verliebt. Gemeinsam gehen sie den Geheimnissen auf die Spur.

Die Idee des Buches klingt auf den ersten Blick wirklich vielversprechend und spannend und hat mich direkt neugierig gemacht.
Auch wenn die Idee, die dahinter steckt, im Prinzip – und gerade zu Zeiten des Dystopien-Hypes – nicht neu ist, steckt viel Potential darin. Leider konnte Ann Brashares meines Erwartungen nicht erfüllen.

Die ganze Geschichte hätte besser ausgearbeitet und durchdacht sein können. Es hätte so viele Möglichkeiten gegeben, die Geschichte sinnvoll auszuschmücken oder offene Fragen zu klären. Vieles bleibt ungeklärt oder wird nicht weiter erwähnt. Auch das Ende bleibt offen und hat mich enttäuscht...
Die Charaktere sind ebenso flach, konnten mich leider überhaupt nicht fesseln und ließen mich weitestgehend kalt.
Der Schreibstil ist sehr einfach und es wird ein unglaubliches Tempo hingelegt. Und dadurch, dass die Schrift auch noch so groß ist und das Buch sowieso nur wenige Seiten hat erschien mir die Story noch flacher und enttäuschender.

Wer weiß, was morgen mit uns ist“ konnte mich leider nicht im geringsten überzeugen. Einen Stern gibt es trotzdem für die vielversprechende Idee...


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