Sonntag, 18. Oktober 2015

Rezension: Die Augen der Heather Grace

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Autor: David Pirie
Titel: Die Augen der Heather Grace
Reihe: Aus den dunklen Anfängen von Sherlock Holmes, 1.Band
Verlag: Bastei Lübbe 
Genre: Krimi
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 9783404169740



Klappentext

Sie ist jung und schön: Heather Grace, eine der ersten Patientinnen, die den jungen Arzt Arthur Conan Doyle aufsuchen. Doyle ist verwirrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Visionen von einem Phantom, die sie immer öfter heimsuchen. Bald jedoch lenkt ein viel schwerwiegenderer Fall Doyle ab: der Mord an einem reichen Geschäftsmann. Doyle selbst gerät in Verdacht. Hilfesuchend wendet er sich an seinen alten Mentor, den brillanten Dr Joseph Bell. Dieser findet bald heraus, dass der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Tat in den Augen der Heather Grace liegt ...


Meine Meinung

Der junge Arthur Conan Doyle hat sein Medizinstudium schon fast aufgegeben, als er mehr durch Zufall in einer Vorlesung von dem exzentrischen Doktor Bell landet. Er wird sein Assistent und arbeitet mit ihm zusammen. Kurz nachdem er seine eigene Praxis eröffnet hat gerät er in eine äußerst missliche Lage: er wird in Verbindung mit dem Mord an einem Patienten gebracht. Eine unglückliche Fügung folgt der nächsten und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf.

Doktor Bell ist ein egozentrischer, selbstdarstellender Professor der Medizin, der leidenschaftlich gerne bei der Lösung von Kriminalfällen hilft und dabei Brilliantes leistet.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Geschehnisse aus Doyles Sicht erzählt werden, der natürlich gewisse Ähnlichkeiten mit Watson aufweist, sowie Bell ganz offensichtlich Vorbild für Holmes war.
Mit Heather Grace konnte ich leider nicht wirklich warm werden und es hat sich mir auch bis zum Ende nicht erschlossen, was genau es mit dem Titel auf sich hat.

Der Autor hat mich im Laufe der Geschichte immer wieder in die Irre geführt und jedes Mal, wenn ich gerade dachte, ich hätte den Täter entlarvt, nahm alles wieder eine neue spannende Wendung. Verschiedene kleinere Fälle wurden nebenbei gelöst ohne dass ich beim Lesen den roten Faden verlor.
Die Augen der Heather Grace“ ist ein klassischer, historischer Krimi mit Gruselfaktor, der mir die düstere Atmosphäre und die Schauplätze doch sehr nahe bringen konnte.
Einziges Manko meinerseits: ungefähr in der Mitte des Buches wird ein Geheimcode entschlüsselt. Dieses erstreckt sich über mehrere Seiten, was mir persönlich zu ausführlich und langatmig war.

Das Ende hat mich sehr überrascht und mir ausgesprochen gut gefallen. Ich freue mich schon auf den zweiten und dritten Teil und hoffe, dass sie mich genauso gut unterhalten werden.


Kommentare:

  1. Du schreibst das so schön: klassischer historischer Krimi mit Gruselfaktor. Da bin ich richtig froh, dass das Buch zumindest schon auf der Wunschliste weilt. Das ist etwas für mich.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Mir hat es auch wirklich super gefallen! Ich lese sowas total gerne und würde mich jetzt am liebsten direkt in den zweiten Teil stürzen =D

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