Freitag, 15. Januar 2016

Rezension: Abenteuer Hippie Trail

(Hier bestellen)
Autor: Amelie de Boer
Titel: Abenteuer Hippie Trail - Auf dem Landweg nach Indien
Verlag: traveldiary
Genre: Reisebericht
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 9783941796362 




Klappentext

Sie geben in Deutschland alles auf, um sich ihren Traum zu erfüllen und zur Reise ihres Lebens aufzubrechen. Till und Amelie fahren mit ihrem 30 Jahre alten Mercedes Rundhauber, genannt „der Frosch“, über den Landweg nach Indien und Nepal. Auf ihrer Fahrt tauchen sie immer weiter ab in fremde Kulturen. Nicht ohne Schwierigkeiten gelangen sie bis in den Iran, wo sie Land und Leute lieben lernen und unendliche Gastfreundschaft erfahren. Durch Pakistan führt der Hippie Trail sie auf den indischen Subkontinent, in den Verkehrswahnsinn indischer Metropolen und zu den Stränden Goas. Auf der Suche nach Spiritualität flüchten Till und Amelie, inzwischen schwanger, vor der brütenden Hitze und den Menschenmassen nach Nepal, wo ihre Reise fast ein dramatisches Ende nimmt. Die humorvollen, spannenden und auch traurigen Erlebnisse beschreiben eine knapp zweijährige Reise, die Amelie und Till auf 33.000km durch 12 Länder führt und die ihr Leben vollkommen umkrempelt. Mit ausführlichen Reiseinformationen, einer Menge Tipps und Tricks sowie detaillierten Stellplatzangaben ist das Buch eine Anstiftung zum Überlandreisen.


Meine Meinung

Beim Stöbern bin ich auf dieses Buch gestoßen, dass wie für mich gemacht zu sein schien!  
Amelie und Till wagen den Schritt zusammen mit ihrem Hund Ole und ihrem 30 Jahre alten Mercedes Rundhauber auf dem Landweg nach Indien zu reisen. Und genau das würde ich auch so gerne machen, deswegen habe ich mich voller Vorfreude auf dieses Buch gestürzt.


Auf den ca. ersten 80 Seiten werden alle Etappen bis hierhin sehr kurz beschrieben, obwohl die drei schon wochen-/ monatelang unterwegs waren. Dann sind sie endlich in Indien angekommen und ab hier wird alles etwas ausführlicher, schließlich ist Indien auch das Hauptreiseziel. Trotzdem fehlt es mir ein wenig an Details und Emotionen, das ganze wirkt eher wie eine relativ kurze und knappe Aneinanderreihung von Reiseerlebnissen. Auch die Landschaftsbeschreibungen kommen leider für meinen Geschmack zu kurz. Dafür ist das Buch gespickt mit anschaulichen Fotos der Reise und es gibt genaue Beschreibungen der Stellplätze, sogar mit Koordinaten. Am Ende findet sich dann noch eine Karte auf denen zur Veranschaulichung ihre Reiseroute eingezeichnet ist. Perfekt zum Nachahmen.


Ich stelle mir die ganze Reise so schwierig vor aber die beiden zeigen, dass alles wunderbar klappen und man auch mit den Schwierigkeiten und Problemen gut umgehen kann – und das sogar mit Hund und Baby!


Durch das Buch habe ich zwar noch mehr Lust als vorher so etwas selber zu machen, allerdings weil es einfach so unglaublich sein muss auf diesem Wege nach Indien zu reisen – nicht weil ich so gefesselt gewesen wäre. Man hätte so ein dickes Buch über diese lange Reise schreiben können, es gäbe sicher so viel zu erzählen. Ich hätte mir viel mehr Details, Beschreibungen und Eindrücke gewünscht. So kommt es leider eher wie ein abgespeckter kurzer Reisebericht rüber. Wirklich schade, ich hätte gerne mehr Sterne vergeben.

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