Montag, 28. März 2016

Rezension: Glück to go

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Autor: Christiane Hagn
Titel: Glück to go
Genre: Ratgeber, Erfahrungsbericht
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 9783862650576



Klappentext

Glücktee, Glückskeks, Glückshotel oder "Happy Meal" bei McDonald's - wir scheinen jederzeit und überall vom Glück umgeben. Und obwohl sich alle nichts sehnlicher wünschen als Glück, würden die wenigsten die Frage "Bist du glücklich?" mit einem eindeutigen "Ja!" beantworten.
Auch Christiane Hagn kann das nicht. Und so begibt sie sich aufs Glückssuche, um herauszufinden, was man heute tun muss, um glücklich zu werden. Ob Lachyoga, Fasten, Base-Flying, Landleben, Roulettespielen, Zumba-Tanzen oder Besinnung im Kloster: Sie probiert alles aus.
In "Glück to go" unternimmt Christiane Hagn 20 mutige, humorvolle und kompromisslose Selbstversuche, um dem Glück auf die Spur zu kommen und es dauerhaft festzuhalten. Ihre mitreißenden Geschichten ermutigen dazu, mal wieder bewusst nach dem eigenen Glück Ausschau zu halten...


Meine Meinung

Glück to go“ ist eine sehr humorvolle und unterhaltsame Zusammenfassung von Christiane Hagns 20 Selbstversuchen, dass Glück zu finden. Dabei lässt sie wirklich nichts aus, was vielversprechend klingt, von Fasten über Base-Flying bis hin zu einem Klosteraufenthalt.
Sie erzählt sehr humorvoll und man erfährt auch einiges über ihr persönliches Umfeld und ihr Leben, z. B. wenn sie mit ihrer Freundin über ihre neuesten „Glücks-Erfahrungen“ skyped. Ich konnte mich auch sehr häufig mit ihr identifizieren, vieles hätte so auch von mir kommen können und zwischendurch passieren ihr genauso schusselige Dinge wie mir (z. B. versinkt sie immer wieder in Tagträumen). Das machte sie mir sofort sehr sympathisch und hat mich oft zum Lachen gebracht!

Um mich von meinem Brechreiz abzulenken, fange ich an, das Wort „Wiederkäuer“ zu googlen. Wieso bin ich nicht einfach zu Hause geblieben...“ Seite 25

Obwohl es sich ja um einen Erfahrungsbericht handelt liest sich das Buch so flüssig und zusammenhängend wie ein Roman, da alles chronologisch erzählt wird und aufeinander aufbaut. Es gibt auch einige Fotos, die die Versuche dokumentieren.

Ich bin in einer Boutique mitten im sozialen Brennpunkt, stehe vor einer Frau, die ich noch nie zuvor gesehen habe und die sagt: „Vertrau mir!““ Seite 186

Natürlich führt nicht jeder ihrer Selbstversuche zum Glück und vielleicht gerade deswegen macht einen das Buch auch etwas nachdenklich: vielleicht kann uns nichts mehr zufrieden stellen, vielleicht sind wir längst glücklich, vielleicht sehen wir das Glück in den kleinen Dingen nicht mehr...

Ich bin ohne irgendwelche großen Erwartungen an das Buch heran gegangen und wurde daher umso mehr im positiven Sinne überrascht. Es war sehr kurzweilig, hat mir ein paar interessante Anregungen gebracht und mich zum Nachdenken angeregt.

„Ab und zu sollten wir auf unserer Jagd nach dem Glück innehalten und einfach mal nur glücklich sein.“ Seite 252


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