Freitag, 8. April 2016

Rezension: Der große Trip

(Hier bestellen)


Autor: Cheryl Strayed
Titel: Der große Trip
Verlag: Kailash
Genre: Reisebericht, Erlebnisbericht, Biografie
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN:9783442158126



Klappentext
 
„Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus ...


Meine Meinung

Cheryl Strayed ist 26 als sie bereits ihre Mutter verloren und waghalsige Drogenexperimente durchgemacht hat. Sie hat bereits so viel erlebt, dass sie beschließt alles zu verkaufen und hinter sich zu lassen und total auf sich allein gestellt den Pacific Crest Trail zu wandern. Völlig naiv und mit viel zu vielen unnötigen Sachen (nicht umsonst heißt ihr Rucksack 'Monster') aber dafür zu wenig Bargeld macht sie sich auf den Weg. Aber gerade diese Naivität und Unbedachtheit machte sie mir so sympathisch.

Die Worte entführten mich und es war, als würde ich mit ihr diesen Weg gehen, vom tiefsten Moment bis zum größten Glück. Dafür sorgten nicht nur die tollen Landschaftsbeschreibungen sondern auch ihre vielen persönlichen Erzählungen und Erlebnisse. Sie gewinnt interessante, liebenswerte Menschen in ihrem Leben dazu, zu denen sie auch Jahre später noch Kontakt hält, und verliert den ein oder anderen Zehennagel...

Cheryls Geschichte war für mich nicht nur zutiefst emotional (ich musste lachen und weinen) sondern auch ungemein faszinierend und spannend. Ich habe es in nur zwei Rutschen durchgelesen.

Ich beneide sie so sehr für ihren Mut, diesen Schritt zu gehen. Es ist unfassbar mutig und sie musste einigen Gefahren, in unterschiedlichster Form, ins Auge blicken und hat trotz allem nicht aufgegeben. Ihre Beschreibungen haben mich so neugierig gemacht, dass ich es ihr am liebsten nachmachen würde...


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