Freitag, 15. Juli 2016

Rezension: Hunter's Moon

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Autor: Britta Strauss
Titel: Hunter's Moon
Verlag: Drachenmond
Genre: Fantasy
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 9783931989880



Klappentext

Die Rocky Mountains im Winter des Jahres 1795: Eine Handvoll Siedler kämpfen in der tief verschneiten Wildnis um ihr Überleben. Furchterregende Kreaturen streifen durch die Finsternis der Wälder und holen sich einen nach dem anderen. Die einzige Rettung für die verzweifelten Männer: ein Bündnis mit dem sagenumwobenen Jäger Kainah, der nicht weniger gefährlicher ist als die Bestien, die er verfolgt. Durch einen Hinterhalt wird Kainah dazu gezwungen, die Siedler des Forts zu beschützen, doch sein schwelender Hass droht den Männern zum Verhängnis zu werden. Nur Kate, die einzige Frau des Forts, durchbricht die eiskalte Mauer des Jägers. Ist ihre Liebe stark genug, um Kainahs tödliches Erbe zu bezwingen?


Meine Meinung

„Hunter's Moon“ ist das erste Buch, dass ich von Britta Strauß und aus dem Drachenmond Verlag gelesen habe und ich war schon bevor ich es aufschlug von dem wunderschönen stimmigen Cover begeistert. Und auch während des Lesens gefiel mir die Geschichte weiterhin sehr gut.

Eine tolle historische Kulisse mit Indianervölkern und gewaltigen unbezwingbaren Bestien nahm mich sofort gefangen und die sehr beschreibenden Worte sorgten dafür, dass ich alles bildhaft vor Augen hatte. Das winterliche, düstere Setting war für mich mal etwas neues und daher fand ich es wohl besonders spannend.

Mit Kate hat die Geschichte einen starken weiblichen Hauptcharakter, der sich den Männern und ihrem tristen Schicksal widersetzt. Man merkt wie Kate im Laufe des Buches immer stärker wird und eine Entwicklung durchläuft.
Kainah ist der undurchsichtige Krieger, der als einziger die Bestien besiegen kann und eine starke Faszination auf Kate ausübt.
Die Spannung zwischen den beiden war für mich förmlich spürbar und ich empfand ihren gemeinsamen Werdegang als sehr berührend.
Ich empfand sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere nie als langweilig oder platt, im Gegenteil, ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen.

Die Auflösung, was es genau mit den Bestien auf sich hat, hat mir sehr gut gefallen und mich wirklich überrascht. Von dem, was danach noch im Epilog geschieht war ich aber eher ziemlich enttäuscht. Abgesehen davon, dass ich zuerst Schwierigkeiten hatte mich zurecht zu finden konnte er mit dem sehr guten Rest der Geschichte nicht mithalten. Für mich wäre das Buch ohne den Epilog um einiges stimmiger. So hat er meine Lesefreude am Schluss leider noch etwas geschmälert.
Trotzdem hat mir „Hunter's Moon“ wirklich sehr gut gefallen und mich durchweg fesseln können. Ich empfand alles – Kulisse, Charaktere, Handlung und zuletzt auch das Cover - als sehr passend, schlüssig und spannend.

Kommentare:

  1. Danke für die schöne Rezi! Hoffe, dass ich es auch bald mal lesen kann :D

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