Freitag, 22. Juli 2016

Rezension: Rückkehr ins Zombieland

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Autor: Gena Showalter
Titel: Rückkehr ins Zombieland
Reihe: 2. Teil
Verlag: darkiss
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Jugendbuch
ISBN: 9783956490378


Klappentext

Seit Alice „Ali“ Bell weiß, dass Zombies wirklich existieren, geht sie mit ihren neuen Freunden auf die Jagd. Immer seltsamere Dinge geschehen dabei um sie herum: Spiegel scheinen plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln, die Toten sprechen zu ihr. Am schlimmsten aber: In Ali selbst entwickelt sich eine dunkle Seite, die sie dazu antreiben will, furchtbare Dinge zu tun. Nach einer nächtlichen Jagd hat Ali merkwürdige Erinnerungslücken … Verbindet sie mit den Zombies womöglich mehr, als sie ahnt? In dieser Situation braucht sie ihren Freund Cole mehr denn je. Aber ausgerechnet jetzt zieht er sich immer mehr von ihr zurück. Ali ist allein und den dunklen Mächten, die an ihr zerren, ausgeliefert …


Meine Meinung
 
„Rückkehr ins Zombieland“ ist die Fortsetzung von „Alice im Zombieland“ und somit der zweite Teil von Gena Showalters Reihe um Alice' Kampf mit den Zombies.
Es war schon eine Weile her, dass ich den ersten Teil gelesen habe, doch das war nicht schlimm, da am Anfang die Geschehnisse des Vorgängers nochmals aufgegriffen werden. Nicht zu ausführlich, sie werden eher eingestreut, aber genau richtig, um sie mir nochmal ausreichend in Erinnerung zu rufen.

Besonders gefreut hat mich, dass das Wolkenkaninchen aus dem ersten Teil, in dessen Form Alis Schwester Kontakt mit ihr aufnimmt, wieder mit dabei war. Die Idee gefällt mir nach wie vor sehr gut.
Die Nebencharaktere wurden schön weiterentwickelt und haben ihre eigene Persönlichkeit. Alis Freundin Kat hat mit ihrem eigenen Geheimnis zu kämpfen und verliert ihre gewohnte Leichtigkeit, Coles Exfreundinnen machen Ali das Leben schwer und schließlich taucht auch noch der mysteriöse Gavin auf und eine dunkle Seite in Ali versucht die Kontrolle zu übernehmen...

Das hin und her in der Liebesgeschichte zwischen Ali und Cole nahm meiner Meinung nach zu viel Platz ein und ich empfand es irgendwann leider nur noch als nervig. Es erinnerte mich an die Twilight Bücher, jegliche Klischees wurden hier bedient.
Aber das ist zum Glück nicht alles. Ali hat ihren eigenen Kampf zu bewältigen, nicht nur mit sich selbst sondern auch mit den immer wiederkehrenden verstörenden Visionen, die sie bekommt, wenn sie Gavin sieht und Dr. Bendari von der gefährlichen Anima Organisation, der immer wieder versucht mit ihr Kontakt aufzunehmen. Diese Ereignisse konnten mich wirklich fesseln.

Ich fand den zweiten Teil genauso unterhaltsam und kurzweilig wie den ersten. Der Schreibstil ist lustig und humorvoll und es macht Spaß diese etwas andere „Alice im Wunderland“-Geschichte zu lesen. Dennoch kommt er leider für mich durch den großen Liebesgeschichten-Schwerpunkt nicht ganz an den ersten Teil heran.


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