Freitag, 23. September 2016

Rezension: Harry Potter and the cursed child

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Autor: Joanne K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne
Titel: Harry Potter and the cursed child
Reihe: Harry Potter, 8. Teil
Verlag: little brown
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Fantasy, Theater
ISBN: 9780751565355


Klappentext

The eighth story. Nineteen years later. 


Meine Meinung

Ich habe natürlich, ebenso wie alle anderen Kinder der Harry Potter-Ära, sehnsüchtigst auf die Fortsetzung gewartet. Dabei war es mir egal, dass es sich um ein Theaterstück handelt, Hauptsache zurück nach Hogwarts.
Es gab ja im Vorfeld schon immens viele Gerüchte und Spekulationen und ich war auch kurzzeitig hin und hergerissen, ob ich nicht doch bis zum Erscheinen der deutschen Ausgabe warten oder es überhaupt lesen sollte, da ich Angst hatte, dass es meine Erwartungen nicht erfüllen könnte. Aber dann rückte der Termin immer näher und ich platzte förmlich vor Neugierde.

Anfangs fiel es mir aufgrund der Schreibweise ziemlich schwer mich in die Geschichte hinein zu finden aber das gab sich zum Glück schon nach ein paar Seiten. Dann war ich wieder voll und ganz dabei und es störte mich nicht weiter im Lesefluss.
Es war auch ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass Harry, Ron und Hermine nun erwachsen sind und ihre eigenen Kinder zum Hogwarts Express begleiten. Sie hatten sich verändert, waren eben erwachsen geworden. Allerdings war es toll, die erste Fahrt zur Schule nochmal mit ihren Kindern mitzuerleben.

Die Darstellung von Ron, Hermine und Harry hat mir allerdings nicht so gut gefallen. Ron wird tatsächlich etwas ins Lächerliche gezogen, dem Genie Hermine unterlaufen schwerwiegende, „schlampige“ Fehler und Harry wird zu einem fürchterlichen Vater...
Es gibt sicherlich bessere und auch schlechtere Abschnitte, die sich etwas ziehen oder auch mal ungereimt wirken, trotzdem fand ich es spannend, Harrys Sohn Albus und Dracos Sohn Scorpius auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Ich hätte es am liebsten wieder so ausführlich wie in den „richtigen“ Harry Potter Bänden gehabt. Die einzelnen Szenen sind recht kurz und es gibt auch größere Zeitsprünge aber das ist eben für ein Theaterstück notwendig und ich bin wirklich gespannt auf die Umsetzung.

Ich denke, man darf „Harry Potter and the cursed child“ nicht mit den anderen Harry Potter Teilen vergleichen. Man sollte nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein für das Theater konzipiertes Stück handelt und eben so ist das Buch auch geschrieben. Und mit diesem Hintergrund hat es mir sehr gut gefallen und ich habe mich gefreut noch einmal in die Welt von Hogwarts eintauchen zu dürfen!


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