Mittwoch, 20. September 2017

Kurzrezension: Für immer Hollyhill

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Autor: Alexandra Pilz
Titel: Für immer Hollyhill
Reihe: 3. Teil
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Jugendbuch
 ISBN: 9783453270282




Klappentext

Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?

Meine Meinung


Im Abschluss der Reihe geht es diesmal in die glorreichen 20er-Jahre, was mir besonders gut gefallen hätte, wenn die besondere Atmosphäre besser rübergekommen wäre... Leider blieb das für mich jedoch (besonders im Vergleich zu anderen Jugendbüchern, die in dieser Zeit spielen) etwas auf der Strecke.

Genau wie im vorherigen Band wird zum Glück zwischendurch immer mal wieder auf Ereignisse aus den ersten beiden Teilen Bezug genommen, die ich auch nicht mehr so ganz auf dem Schirm hatte. Schnell war ich aber wieder mittendrin und verfolgte das Geschehen. Das gute ist, dass man die Geschichte aber auch versteht und ihr folgen kann, wenn man die Vorgängerbände nicht gelesen hat, was ich euch aber nicht raten würde, da euch dann definitiv viel spannendes entgeht! ;)

Positiv empfand ich, dass bestimmte Charaktere in „Für immer Hollyhill“ endlich mehr Spielraum bekommen, so nimmt beispielsweise Emilys quirlige beste Freundin Fee eine zentrale Rolle ein und sorgt für einigen Wirbel.

Der Schreibstil war wie auch in den Vorgängerbänden sehr flüssig und hat mir gut gefallen. Es war immer eine konstante Spannung gegeben, die mich über leichte Schwächen in der Atmosphäre hinwegschauen ließ. Leider blieben am Ende aber noch einige Fragen für mich offen, die ich mir im finalen Band beantwortet gewünscht hätte. Alles in allem ist es für mich aber ein tolles Jugendbuch, mit dem ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe. 


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