Mittwoch, 22. Februar 2017

Rezension: Der Schneekimono



Autor: Mark Henshaw
Titel: Der Schneekimono
Genre: Roman
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 9783458176824


Klappentext

Bevor Katsuo der anmutigen Sachiko begegnet, war er überzeugt, nie wieder lieben zu können. Die junge Frau erlöst ihn von der Zerrissenheit, schenkt ihm Freude und Zuneigung - doch mit ihr dringt auch eine Wahrheit zu ihm durch, vor der er bislang die Augen verschlossen hat.

Meine Meinung

Die Geschichte startet mit Kommissar Jovert. Er ist ein ernster und zurückgezogener Mann, der offensichtlich ein paar Geheimnisse zu haben scheint. Er meidet Orte, die bestimmte Erinnerungen in ihm wach rufen. Er achtet sehr auf die Menschen in seiner Umgebung, wie sie aussehen, wie sie sich verhalten... Manchmal wecken sie auch Erinnerungen in ihm. Er hatte einmal einen Sohn und eine Frau. Eines Tages erhält er Post von einer jungen Frau, die behauptet seine Tochter zu sein. Irgendwann entwickelt sich Omura zum eigentlichen Protagonisten des Buches, denn er steht plötzlich vor Joverts Tür und erzählt ihm eine lange, traurige Geschichte über seinen Freund Katsuo. Dieser ist ein Genie, dessen Talent verdorben und von Neid durchtrieben ist. Er wirkt ruhelos und missgönnt anderen ihren Erfolg. Früh wird klar, dass es mit ihm noch ein böses Ende nehmen muss.

Es gibt Ereignisse im Leben eines Menschen, nach denen er nie mehr derselbe ist. Er mag direkt oder indirekt betroffen sein, vielleicht ist es auch nur etwas, das jemand zu ihm sagt. Doch was es auch sei, danach gibt es kein Zurück mehr. Und unweigerlich geschieht es plötzlich und ohne Vorwarnung.“
Seite 13

Mir hat das japanische Setting der Geschichte Omuras sehr gut gefallen. Und die Worte des Autors Mark Henshaw haben zum einen sehr schön die Kultur und Denkweise der Japaner widergespiegelt und zum anderen eine melancholische Stimmung heraufbeschworen, die gut zu den menschlichen Abgründen, bedrückenden Erinnerungen und Ver(w)irrungen dieser Geschichte passt.
Das Fehlen der Markierungen für wörtliche Rede machte es mir anfangs etwas schwer zu folgen und hin und wieder verlor ich den Überblick darüber, wer gerade sprach. Das und die zeitlichen Sprünge machen das Buch sicherlich zu keiner leichten Lektüre für zwischendurch. Das Dranbleiben hat sich für mich aber gelohnt und ich wurde mit einer außergewöhnlichen Geschichte und einem wirklich überraschenden Ende, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte und über das ich erst einmal nachdenken musste, belohnt.



Dienstag, 21. Februar 2017

Gemeinsam Lesen #202


Eine Aktion von Schlunzenbücher

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich werde heute mit "Level" von Hugh Howey anfangen.



Mittwoch, 15. Februar 2017

Wunschbuch-Wednesday #15

https://wurm-sucht-buch.blogspot.de/p/blog-page_5.html?showComment=1479405320674
Eine Aktion von Wurm sucht Buch

Der Wunschbuch-Wednesday findet jeden Mittwoch statt und jeder darf mitmachen. Die erste Aufgabe ändert sich wöchentlich, die anderen beiden bleiben immer gleich. Alles weitere erfahrt ihr bei Wurm sucht Buch. =) Viel Spaß!


Montag, 6. Februar 2017

Rezension: Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

(Hier bestellen)

Autor: Marie Lu
Titel: Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
Reihe: 1. Teil
Verlag: Löwe 
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 9783785583531



Klappentext

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ...